Lebenslauf Robert Baden-Powell
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1857 – 22. Februar: Geburt in London, England
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1876 – Eintritt in die britische Armee (Militärische Laufbahn)
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1899 – Held im Burenkrieg, berühmt für die 7-monatige Verteidigung von Mafeking
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1907 – Erstes Pfadfinderlager auf Brownsea Island mit 24 Jungen
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1908 – Veröffentlichung des Buches „Scouting for Boys“
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1910 – Rücktritt vom Militär; Übernahme der Leitung der weltweiten Pfadfinderbewegung
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1912 – Heirat mit Olave St. Clair Soames, spätere Weltpfadfinderinnenführerin
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1916 – Gründung der Wölflings- und Pfadfinderinnenbewegung
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1920 – 1. World Scout Jamboree in London (Olympia-Halle);
BiPi wird zum „Chief Scout of the World“ ernannt -
1929 – Jamboree in Birkenhead; Baden-Powell wird als „Lord of Gilwell“ geadelt
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1938 – Rückzug nach Afrika, Wohnsitz in Nyeri, Kenia
- 1941 – 8. Januar: Tod in Nyeri (heutiges Kenia)
Obwohl Robert Baden-Powell als Gründer der Pfadfinderbewegung gilt und bis heute vielerorts verehrt wird, setzen wir uns bewusst auch kritisch mit seiner Person und seinem historischen Wirken auseinander.
Dazu gehört u. a. die Reflexion seiner militärischen Karriere, kolonialen Denkweisen sowie einzelner Äußerungen, die aus heutiger Sicht problematisch oder überholt erscheinen.
Pfadfinden heute steht für Weltoffenheit, Vielfalt, Gleichberechtigung und Frieden. Wir tragen die Werte der Bewegung weiter – aber nicht unkritisch, sondern im Bewusstsein der Geschichte und mit dem Anspruch, daraus zu lernen.