von Kaja

Diesen Sommer haben wir Pfadfinder*innen uns auf den Weg nach Schweden gemacht, um zweieinhalb Wochen lang Natur, Abenteuer und Gemeinschaft zu erleben. Nach einer 16-stündigen Bahnfahrt mit mehreren Umstiegen erreichten wir Göteborg, wo wir zwei Nächte bei einem lokalen Pfadfinderstamm verbrachten – genug Zeit für einen Stadtbummel und ein wenig Sightseeing.
Anschließend ging es in Kleingruppen weiter Richtung Lagerplatz: Manche entschieden sich für einen Haik mit Kanu oder Fahrrad, andere wanderten zu Fuß. Damit die fünf Tage Anreise nicht langweilig wurden, hatte unser Programmteam kreative Tagesaufgaben vorbereitet, die uns die schwedische Kultur näherbrachten, Spaß machten und natürlich perfekt zu unserem Lagerthema „Nils Holgersson“ passten.
Erschöpft, aber glücklich trafen schließlich alle Gruppen am Lagerplatz in Kragenäs ein. Nach dem großen Austausch der ersten Haik-Geschichten hieß es: aufbauen! Dank vieler helfender Hände standen alle Zelte im Handumdrehen – auch wenn das Wetter uns anfangs herausforderte.
In den folgenden zwölf Tagen bot das Programm jede Menge Abwechslung: eine vierteilige Lagerolympiade mit sportlichen und kreativen Aufgaben, AGs wie Postkarten- oder Aufnähengestaltung, Waldläuferzeichen, Lagerbauten und ein großes Geländespiel. Natürlich blieb auch genug Zeit zum Schwimmen im Meer, Erkunden des Platzes oder einfach für eine Pause in der Sonne. Ein Highlight war auch der Singeabend mit dem Stamm „Dietrich von Bern“ aus Hofheim, bei dem wir bei Tschai, Snacks und guter Laune bis spät in die Nacht gemeinsam musizierten.
Unser Lagerabschluss war ein besonderes Erlebnis: Der Pizzaofen vor Ort wurde angefeuert, und bei frischer, selbstgemachter Pizza ließen wir die erlebnisreichen Tage noch einmal gemeinsam Revue passieren.
Auch wenn das Schwedenlager nun vorbei ist, freuen wir uns schon auf neue Abenteuer. Denn nach dem Lager ist vor dem Lager – und schon im September geht es weiter mit unserem Herbstlager. Neue Gesichter sind dabei immer herzlich willkommen!